Robbie, unser "Samstags-Schaffer", ist die Stimme und das Gesicht von X-plosive. Er liebt die Bühne genauso wie seinen Job und daher kann es durchaus passieren, dass er kurz vor dem Auftritt seinen Bandkollegen noch schnell eine Hose verkauft. Singen muss Robbie alles, auch wenn es manchmal wirklich an die Grenzen geht. Wir möchten uns heute auch in aller Öffentlichkeit dafür entschuldigen, dass wir ihn genötigt haben "What a feeling" zu singen. Sorry. Das war echt nicht fair. Ach ja Robbie, wie würdest du eigentlich deine Bandkollegen mit je einem Wort beschreiben?
Robbie: " sexy - sexy - sexy - sexy - sexy - sexy - sexy - rothaarig- sexy - sexy - sexy."
"Ick bin ein Berliner" darf Maze seit einiger Zeit sagen, denn dort ist er nun sesshaft geworden. Zumindest in der Zeit, in der er nicht zu den Proben nach Oberschwaben fliegt (wie die Großen, gell) oder bei Daniel das Biberacher Schützenfest zelebriert. Als Musiker hat der Herr Riedl dem "Ein-Ton-Solo®" zu großer Popularität verholfen und zeichnet sich daneben durch das publikumbegeisternde mazetainment®, welches verblüffenderweise bisher lediglich zu einem einzigen Flaschenwurf auf die Bühne geführt hat, aus. Hui, so ein langer Satz aber auch.
Thomas ist unser musikalischer Leiter. Sozusagen der Quotenmusiker unter uns, denn einen braucht man ja, der was von seinem Metier versteht. Er ist quasi der Blubb unter uns Spinateinzellern. Was jedoch mindestens gleich erwähnenswert ist, ist die Tatsache, dass Thomas Gründungsmitglied von X-plosive ist und er erzählt uns mal, wie das so war, vor über 10 Jahren...
"Allererster Auftritt, allererster Song, allererster Refrain....verkackt!!!...nochmal von vorne..."
Chris ist der Hoffnungs- und Rechtsträger der Band. Er gibt immer richtig Gas und ist sich für nichts zu schade, um das Publikum zu begeistern. Wer erinnert sich nicht heute noch gerne an den legendären "Hosenhochtanz-Wettbewerb"! Zur Band gekommen ist Chris wie Klose zum FC Bayern: von der Fankurve direkt in den Kader und wir sind mehr als glücklich darüber ihn zu haben. Doch lassen wir ihn selber zu Wort kommen. Chris, deine Chance, was wolltest du schon immer mal sagen?
Chris: " Ähhm, ja, Angelina, tut mir echt leid, aber, na ja, das war echt was Einmaliges."
Holger ist berühmt für seine geilen Sounds. Gemeint ist dabei natürlich das Keyboard, nicht er selber. Sein Lieblingsgetränk ist eindeutig Spezi und er hat sich beim Probenwochenende als evangelischer Antialkoholiker geoutet. Wir hatten ja mit viel gerechnet, aber sowas... Wie es scheint, müssen wir unseren Fragenkatalog bei Vorstellungsgesprächen zukünftig um zwei Fragen erweitern.
Man könnte ihn Daniel Drüsentrieb nennen, da er auffällig oft während eines Sets auf die Toilette flüchtet und Maze und Robbie zu irgendwelchen unsinnigen aber Hauptsache langen Ansagen nötigt. Daneben schmuggelt er immer wieder irgendwelche Elvis-Nummern ins Programm und ist mittlereile schon soweit, dass er sein Schlagzeug anders aufgestellt hat. Er findest es cool, aber mal ehrlich, das sieht aus als spiele er JAZZ !! Wer bei Daniel punkten möchte, sagt einfach etwas in der Art: "Wow, dein Schlagzeugaufbau ist aber sehr gelungen". Er wird euch tränenüberströmt um die Arme fallen.
Michael alias "Flake" alias "Dolex D. Needer" hat in seiner Musikerkarriere alles richtig gemacht. Er hat sich mehrere Künstlernamen zugelegt, hat sich vom Kritiker über den Tourmanager zum Sänger hochgeschlafen und hat einen genialen Schopf gebaut, in dem man herrliche Feste feiern und nebenan in den Misthaufen pinkeln kann. Aufgrund seiner übernatürlichen Multitaskingfähigkeit nimmt er auch gerne einen Schellenkranz in die Hand und schüttelt den neben dem Singen in der Gegend herum. Spitze, oder?
Jochen alias "Herr Eijkelenboom" ist der Arrangeur und musikalische Leiter der Big Bang Boom. Er liebt After-Show-Partys, vor allem wenn sie in München nach einem genialen Auftritt im Circus Krone auf einer Kegelbahn im Keller einer Kneipe stattfinden. Zugegeben, das hat was. Da die Trompeten immer die lautesten sind, was jeder, der in einem Musikverein spielt bestätigen wird, fällt es auch nicht weiter auf, wenn der feine Herr Eijkelenboom mal wieder ein ganzes Lied ohne Mikro spielt, weil dieses noch am Notenständer klemmt.
Es gibt den Schwur, dass bei X-plosive nie eine Frau mitspielen darf. Dies liegt daran, dass die Sichtweisen der beiden Geschlechter einfach nicht kompatibel sind und es somit nur zu unnötigen Reibereien kommt. Da Sandra jedoch Fußball spielt und Maschinenbau studiert ist sie uns Männern doch sehr nahe. Oder wie sie es formulieren würde: "Ich bin Niveaufreiheit gewohnt."
"Hoschde" spielt das große Saxophon und liebt es im Mittelpunkt zu stehen
. Deshalb spielt er auch vom Scheinwerferlicht hervorragend in Szene gesetzt gerne ein klitzekleines Solo in die Generalpause, der Schlingel. Als ob er sich nicht schon allein durch sein Äußeres von den restlichen Tenorsaxophonisten bei X-plosive weit abheben würde. Spannend zu wissen ist auch noch, dass die musikalischen Wurzeln von Horst in der Tätigkeit als Roadie bei den "Pomm Fritz" liegen. Wow.

X-plosive ist ein bisschen wie Seitenbacher Müsli: lecker, lecker, lecker, bodenständig und verdauungsfördernd. Wir werden zwar bisher noch von keiner Krankenkasse anerkannt und sind steuerlich nicht absetzbar, können aber ansonsten einiges bieten. Wir legen viel Wert darauf Songs zu spielen, die nicht abgedroschen sind und trauen uns die Beatles für die Neuzeit aufzupeppen, die Black Eyed Peas zu verrocken, Jan Delay die Polypen zu entfernen, Elvis auferstehen und Maze nicht zu Wort kommen zu lassen. Nebenbei vermitteln wir, wohlgemerkt ohne weitere Mehrkosten, Cha-Cha Grundkenntnisse und spielen seit neuestem das komplette Programm vollständig in 3D. Auch darf unser soziales Engagement nicht vergessen werden. So können wir seit 2008 vier holländischen Straßenmusikern, den Big Bang Boom, durch deren Integration in die Band ein regelmäßiges Einkommen ermöglichen. Und mal ehrlich, es gibt nichts Cooleres als "Celebration" live mit einem richtig fetten Bläsersatz zu hören! Und wenn das alles immer noch nicht reicht, um den Abend mit X-plosive unvergesslich zu machen, dann wird auch der letzte Alltagsgefrustete durch die bewusstseinserweiternde Unterhaltung des mazetainment® und die aphrodisierende Wirkung des robbiesinging® zum Guten geführt. "Ja, Karle, X-plosive, des duat au dir guat!"
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